Gottesdienst zu Hause: 14. März 2021

Vorschlag für einen Haus-Gottesdienst am 14. März 2021

Hier könnt ihr die Glocke aus unserer Kirche “Zum Guten Hirten” hören:

 

Musik zum Eingang: Komm Heilger Geist (EG+ 34)

 

Begrüßung und Votum

Das kleine Osterfest! So heißt es in allen Beschreibungen dieses Sonntages. Laetare heißt er – freue dich! Es gibt viel worüber wir uns wirklich freuen dürfen: noch einmal wegfahren an diesem Wochenende, oder zu wissen, dass die Impfungen schnell vorangehen. Wir dürfen hoffen! Gleichzeitig sind mit dem Ausrufen von paso dos in vielen Kommunen auch wieder neue Beschränkungen gekommen. Wir sind noch nicht am Ziel.
Auch Ostern ist noch nicht da. Aber es rückt in greifbare Nähe. Wir dürfen hoffen!

Im Predigttext haben viele verschiedene Menschen auch Ziele im Auge: die einen wollen Jesus sehen, die anderen wollen Nachrichten überbringen. Jesus aber weißt schon einmal auf ein Ziel hin, dass seine Jünger noch gar nicht vor Augen haben.

Wie immer könnt ihr Lieder mehrfach hören oder Strophen weglassen, Gebetsanliegen hinzufügen oder in der Bibel mehr als die angegebenen Verse lesen.… Wir feiern wieder Gottesdienst mit dem bekannten Formular im Internet.

Wir tun das im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen

Lied: Despunta el abla (LLC 424)

Psalm 84

Es folgt der Text, ihr könnt dazu das Audio starten und mit Johanna und Lukas mitsprechen:

A Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth!
Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn;

B mein Leib und Seele freuen sich
in dem lebendigen Gott.

A Der Vogel hat ein Haus gefunden
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –

B deine Altäre, Herr Zebaoth,
mein König und mein Gott.

A Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar.

B Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!

A Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.

B Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.

A Herr, Gott Zebaoth, höre mein Gebet;
vernimm es, Gott Jakobs!

Kollektengebet:

Gott, wir alle haben verschiedene Vorstellungen und Ziele.
Wir alle haben unterschiedliche Wege und Arten damit umzugehen.
Mit dem neuen Schritt zurück und den Beschränkungen. Aber auch mit der Vorfreude auf das was kommt.

Bei allen Unterschieden sind wir uns aber darin einig: du bist das wahre Ziel. Du bist in deinem Sohn zu uns gekommen, du hast Freude geteilt und die Not erlebt.
Gott, in Jesus Christus gibst du dich ganz.

Manchmal fällt es uns schwer, darauf zu vertrauen,
dass aus seinem Sterben neues Leben erwächst.

Hilf uns, das immer wieder neu zu erkennen und dich, das wahre Ziel, zu suchen.

Das bitten wir dich,
durch deinen Sohn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und regiert
von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Lied: Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG+ 112)

Lesung (eingelesen von Irmgard): Johannes 12,20-24

 

Reflexion:

Alternativ oder ergänzend könnt ihr auch über folgende Fragen nachdenken:

Die Griechen kennen die Geschichten über Jesus: er predigt das Reich Gottes und kann heilen. Jesus will aber, dass sie mehr sehen als das. Wenn es so weitergeht kann nichts völlig Neues entstehen.

Wo haben wir Ziele, die schon zu sehr von unseren Erwartungen gelenkt sind?

Wo fehlt uns die Offenheit einen völlig neuen und unerwarteten Weg zu gehen?

Jesus macht Hoffnung auf seine Auferstehung. Er sagt, es kommt ganz anders.

Wie kommt diese Hoffnung in unserem Alltag vor? Beeinflusst sie unser Leben?

 

Lied: Korn, das in die Erde (EG 98)

1) Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt – Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

2) Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

3) Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn – hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Fürbitten:

Gott, oft glauben wir die Welt zu verstehen, glauben alles kontrollieren zu können und haben ein klares Ziel vor Augen.
Wir versuchen uns die Welt so zu bauen, wie wir denken, dass sie zu sein hat.
Dabei verlieren wir aus den Augen, dass die Dinge oft anders liegen als wir denken.
Hilf uns dabei, dass unsere Augen geöffnet werden.
Damit wir dich sehen, deine Liebe, deine Güte und dein Ziel für unser Leben.

Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Gott, manchmal sehen wir kein Ziel, kein Ende, keine Besserung.
Die Welt sieht für uns aus, als würde die Passionszeit nie enden.
Wir sehen das Leid, den Schmerz, den Tod.
Hilf uns, die Hoffnung zu sehen, die du uns geschenkt hast.
Die Hoffnung, die durch deinen Sohn Jesus, den Christus in die Welt gekommen ist.
Lass uns das Licht von Ostern in die dunkelsten Stunden scheinen.

Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

Gott, du hast Leid, Schmerz und Tod selbst erfahren.
Du kennst alle Menschen, die krank sind, verfolgt werden, die täglich ums überleben kämpfen.
Wir bitten dich, zeige du dich ihnen. Du hast Wege und Möglichkeiten, die wir nicht kennen.
Lass sie alle deine Nähe spüren und dein Licht sehen.

Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!

In der Stille bringen wir vor dich unsere persönlichen Bitten …

Und gemeinsam beten wir, wie wir es von Jesus Christus gelernt haben.
VaterUnser…

 

Segen

 

Auch in diesen Zeiten sind wir auf eure Mitgliedsbeiträge, Spenden und Kollekten angewiesen! Da wir jetzt nicht den Klingelbeutel rumgehen lassen können, würden wir uns um so mehr über eure Überweisungen freuen – bitte beachtet das neue Konto bei der BICE! Hier geht es mit einem “klick” zu unseren Kontodaten. Danke für die treue Unterstützung unserer Gemeindearbeit!

 

Musik zum Ausgang: Another Day in Paradise (Phil Collins)

Sie ruft dem Mann auf der Straße zu
“Mein Herr, können sie mir helfen?
Es ist kalt und ich habe keinen Platz zum Schlafen
Können sie mir sagen, ob es hier irgendwo einen gibt?”

Er geht weiter, schaut nicht zurück
Er tut so, als könne er sie nicht hören
Er fängt an zu pfeifen, als er die Straße überquert
Scheint ihm peinlich zu sein an diesem Ort (1)Oh, denk mal ernsthaft nach, es ist gerade mal ein weiterer Tag
Für dich und mich im Paradies
Oh, denk mal ernsthaft nach,es ist gerade mal ein weiterer Tag
Für dich und mich im Paradies
Denk drüber nach

Oh, Herrgott, gibt es da nicht mehr, was man tun kann?
Oh Herrgott, es muss doch etwas geben, was man sagen kann.

Kerze ausblasen und sich einen gesegneten Sonntag wünschen 😉

Wer mag, kann nochmals die Glocke “schlagen”:

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